Einschnecken-Granulierungs-/Regenerierungslinie


MiReC130™

MiTeCh85™

MiTeCh130™

MiTeCh180™

Die Einschneckenextrusoren MiReC™ und MiTeCh™ arbeiten mit Monoblockextrusionsschrauben, die je nach dem behandelten Kunststoff aus nitriergehärtetem Chromstahl CrMo oder mit Auflage aus Verschleiß- und/oder Korrosionsschutzlegierung gefertigt sind. Die zweiteiligen Extrusionszylinder haben je nach dem betreffenden Produktionsprozess ein unterschiedliches L/D Verhältnis und können anhand von Elektroventilatoren mit Luft oder anhand einer spezifischen Thermostatsteuerung mit Wasser thermostatgesteuert werden. Als Grundmaterialien für den Bau der Zylinder wurden nitriergehärtete Spezialchromstähle CrMo oder Zweimetallstähle mit einer bis zu 3 mm dicken Auflage aus Verschleiß- und/oder Korrosionsschutzlegierung verwendet. Für die Serie MiTeCh™ wird an den Zufuhrstutzen eine wassergekühlte Speziallösung für die Temperaturkontrolle im Kühlungsbereich angewendet, die eine Produktionssteigerung von 15-20% im Vergleich zu einer herkömmlichen Maschine desselben Typs garantiert.

Die Einschnecken-Granulierungs-, Regenerierungs- und Mischanlagen können mit einer Zwangszufuhr für Material mit einer Schüttdichte zwischen 0,05 und 0,35 kg/dm3 und volumetrischer und/oder gravimetrischer Dosierung für Materialien mit höheren Dichten geliefert werden.

Für Produkte mit sehr niedriger Schüttdichte zwischen 0,010 und 0,08 kg/dm3 (Garne, Schaumstoffe, Textilverbundstoffe usw.) werden hochleistungsfähige Spezialzufuhr-/Verdichtungssysteme mit autonomer Kühlanlage eingesetzt.

Je nach den behandelten Thermoplasten können verschiedene Systeme zur Produktion von Granulat eingesetzt werden: a) mit Heißabschlaggranulierung, mit Unterwassergranulierung oder mit externem Verteilerring b) Luftgranulierung c) mit Fädensystem mit Kühlbecken und Schneider In-Line.

Für die Regenerierung von Material aus den Waschanlagen werden spezielle Extrusoren eingesetzt, die ein L/D Verhältnis bis zu 54 DD aufweisen und mit mehreren Entgasungssystemen (zwei oder drei) zur völligen Evakuierung von Lösungsmitteln, Monomeren und vor allem zur Beseitigung der noch im zu granulierenden Material vorhandenen Restfeuchte (ungefähr 7 – 8%) ausgerüstet sind.

Für die Regenerierung von Material auf Polyammid-, Polyester- oder Styrenbasis werden Extrusoren mit L/D Verhältnissen ab 41 DD und einfachem Hochleistungsentgasungssystem eingesetzt, das seitlich positioniert wird.